Warum das Standardverfahren so lange dauert
Im normalen Ablauf beantragt die Fachkraft ihr Visum selbst bei der deutschen Auslandsvertretung – und wartet: auf einen Botschaftstermin (in manchen Ländern viele Monate), auf die Zustimmung der Bundesagentur für Arbeit, bei reglementierten Berufen zusätzlich auf die Anerkennung. Jede Station wartet auf die vorherige. Für Arbeitgeber heißt das: Der vereinbarte Starttermin ist reine Hoffnung.
Was das beschleunigte Verfahren anders macht
Beim beschleunigten Fachkräfteverfahren nach § 81a AufenthG dreht sich die Logik um: Der Arbeitgeber schließt eine Vereinbarung mit der zuständigen Ausländerbehörde in Deutschland, die das Verfahren zentral steuert – sie holt die Zustimmung der Bundesagentur ein, koordiniert bei Bedarf die Anerkennung und erteilt die Vorabzustimmung. Damit bekommt die Fachkraft innerhalb von drei Wochen einen Visumtermin, und über das Visum soll in der Regel innerhalb von drei weiteren Wochen entschieden werden. Aus offenem Warten werden behördlich geregelte Fristen.
So läuft es mit relocraft
Wir führen das Verfahren komplett für Sie durch: Vereinbarung mit der Behörde, Zusammenstellung und Prüfung aller Unterlagen (der häufigste Verzögerungsgrund sind Nachforderungen!), Kommunikation mit Behörde und Fachkraft, Koordination des Botschaftstermins – und nach der Einreise geht es nahtlos weiter mit Anmeldung, Wohnung und eAT. Den Überblick behalten Sie jederzeit im relocraft Cockpit. Laden Sie zum Einstieg unsere Dokumenten-Checkliste als PDF herunter.
Kosten & Ehrlichkeit
Die Behördengebühr beträgt 411 €, unsere Durchführung 625 € pro Fachkraft – zusammen meist ein Bruchteil dessen, was ein um Monate verzögerter Arbeitsbeginn kostet. Und wenn das beschleunigte Verfahren in Ihrem Fall keinen Vorteil bringt (etwa weil die Botschaft im Herkunftsland ohnehin schnell ist), sagen wir Ihnen das im Erstgespräch – und empfehlen den günstigeren Standardweg.