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Relocraft

Warum relocraft-Kunden von der Mitgliedschaft im bvifg profitieren

Seit Kurzem ist relocraft Mitglied im Bundesverband Internationale Fachkräftegewinnung e.V. (bvifg). Eine Nachricht für die Branche, aber mit sehr konkretem Nutzen für alle, mit denen relocraft arbeitet.

Das ist zunächst eine Nachricht für die Branche, aber sie hat einen sehr konkreten Nutzen für alle, mit denen relocraft arbeitet: Unternehmen, die internationale Fachkräfte einstellen, Vermittler, die Immigration und Onboarding skalieren, und Fachkräfte selbst, die am Ende in Deutschland ankommen und unterkommen müssen.

Warum überhaupt ein Verband?

Fachkräfteeinwanderung ist in Deutschland nicht so strukturiert, wie sie sein sollte. Sie ist ein Flickenteppich aus oftmals redundanter Behördenpraxis, föderalen und kommunalen Unterschieden, wechselnder Gesetzgebung und nicht zuletzt Wohnraummangel. Jeder Marktteilnehmer löst Teile davon für sich. Ein gemeinsamer Standard, ein gemeinsames Verständnis davon, was gute, verlässliche Fachkräfteeinwanderung ausmacht, entsteht so nicht automatisch.

Genau das ist die Lücke, die der Verband schließt: ein geschützter Raum für den offenen Austausch zwischen Marktpartnern, jenseits der Konkurrenz auf Ausschreibungen und Preise.

Wir hätten uns bequem zurücklehnen können, das Unternehmen, für das ich neben relocraft auch noch als Managing Partner arbeite, hat ohnehin schon fast 30 Jahre Erfahrung mit Behörden und Prozessen. Aber genau deshalb weiß ich auch: Kein Anbieter allein legt die Standards fest, an denen sich der Markt orientiert. Entweder wir gestalten mit, oder wir folgen irgendwann den Regeln, die andere aufgestellt haben. Für die Kunden der End-to-End-Agentur bedeutet das: Wissen aus Tausenden Fällen in Immigration, Wohnraumbeschaffung und Support beim Einleben geht aktiv in die Standardbildung ein, und wir holen umgekehrt Impulse aus dem gesamten Markt zurück in unsere eigenen Prozesse.

Christoph Anders, Prokurist bei relocraft, zuständig für Strategie und Vertrieb

Neuausrichtung passt gut zum bvifg – ein fehlender Baustein

So durchlief relocraft seit der Gründung 2023 bereits eine Neuausrichtung des Geschäftsmodells: Statt eine B2C-App zu programmieren und zu vermarkten, spezialisiert sich das Relocation-Unternehmen heute auf Wohnraumbeschaffung, Berufskraftfahrer und weitere Berufsbilder, die in Deutschland dem gewerblichen Sektor zugerechnet werden und in der Regel eine Ausbildung und kein Studium erfordern.

Im Bereich Visabeschaffung heißt das zum Beispiel nicht nur, die Anerkennung im Gesundheitswesen zu beherrschen, sondern eine Vielzahl anderer Mangelberufe innerhalb der föderalen Struktur der Anerkennung in Deutschland. So findet sich thematisch im Verband ein Schwerpunkt bei der Vermittlung von Pflegekräften. Vielleicht kann relocraft dazu beitragen, dass auch ganz andere Berufsfelder hinzustoßen, die eine umfassende Repräsentation der qualifizierten Zuwanderung ermöglichen, die Deutschland dringend braucht.

Was heißt die Mitgliedschaft konkret für Kunden und Partner?

Schnellere, planbarere Prozesse durch geteiltes Praxiswissen

Im Verband tauscht man sich mit anderen Marktteilnehmern über echte Fallstricke aus, bei Visa-Verfahren, Anerkennungsprozessen und Wohnraumbeschaffung. Für Auftraggeber heißt das: weniger Überraschungen, mehr Verlässlichkeit bei Zusagen zu Einreise- und Arbeitsaufnahmeterminen.

Ein Netzwerk, das über relocraft hinausreicht

Manchmal fehlt nur ein passender Vermittler für ein bestimmtes Herkunftsland oder eine bestimmte Branche. Über den Verband erweitert sich unser Netzwerk an vertrauenswürdigen Partnern kontinuierlich, geprüft und zugänglich.

 

Politisches Gewicht für die Themen, die unsere Kunden am meisten betreffen

Fehlender bezahlbarer Wohnraum für Fachkräfte in Anerkennung ist längst ein politisches Thema. Ein Verband, der die Branche geschlossen vertritt, kann dort etwas bewegen, wo einzelne Anbieter kaum gehört werden.

 

Wir bauen immer mehr Full-Service-WG-Zimmer-Projekte für Pflegekräfte und Berufskraftfahrer auf, bundesweit, mit vier festen und 120 freien Mitarbeitenden. Die Nachfrage ist besonders seit Anfang 2026 explodiert. Das ist eine Lösung, die als Übergang für 3 oder 5 Jahre gut funktioniert. Aber das eigentliche Problem, zu wenig bezahlbarer Wohnraum für einreisende Fachkräfte, lösen wir damit nicht allein, und das sollten wir auch nicht versuchen. Im Verband treffen wir auf Arbeitgeber, Vermittler und andere Anbieter, die dasselbe Problem täglich erleben. Wenn wir gemeinsam auftreten, wird aus einem betrieblichen Engpass ein politisch adressierbares Thema. Das nützt am Ende jedem Kunden, der auf eine Fachkraft wartet, die er unterbringen muss.

Robert Zeidler, Geschäftsführer und Mitgesellschafter von relocraft

Verbandsarbeit ist Teil unseres Geschäfts, kein Zusatz dazu

Je besser sich Marktstandards, Behördenpraxis und Wohnraumlösungen über einzelne Anbieter hinweg abstimmen, desto schneller, planbarer und günstiger wird Fachkräfteeinwanderung für alle, die relocraft beauftragen. Kurz gesagt: relocraft engagiert sich im Verband, damit Kunden und Partner nicht nur von relocraft profitieren, sondern von einer ganzen Branche, die an einem Strang zieht.

 

Sie haben Fragen? Wir helfen gerne.

Erfahrene Relocation-Experten, die Ihre Situation kennen und pragmatische Lösungen liefern.

Robert Zeidler
relocraft
Gründer & IT-Spezialist
Christoph Anders
relocraft
Gründer & Relocation-Experte
Therese Rahn
relocraft
Head of Operations